Wohnraum nachhaltig planen
Angemessenen Wohnraum für alle Zielgruppen zu schaffen und zu erhalten, ist eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen.
Um erfolgreich am Markt agieren zu können, stützen sich Projektentwickler und Investoren bei ihren Entscheidungen auf Standort- und Marktanalysen sowie Machbarkeitsstudien für Wohnungsbauprojekte. Für die Wohnungswirtschaft stehen zumeist der Vermietungserfolg, die nachhaltige Entwicklung ihrer Bestände sowie die Zufriedenheit der Mieter im Vordergrund.
Städte und Gemeinden haben die Aufgabe, die Wohnbedürfnisse der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten und nutzen hierfür eine Vielfalt an Steuerungsinstrumenten, um die Wohnungsmarktentwicklung zu beeinflussen.
„Die Interessen der Akteure auf dem Wohnungsmarkt sind vielfältig. Kommunen, Projektentwickler und die Wohnungswirtschaft profitieren von unserem umfangreichen Knowhow im Bereich der Analyse, Prognose, Strategieentwicklung und der Begleitung partizipativer Prozesse – alles aus einer Hand!“
Christina Ebel
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Wohnungsmarktanalysen, -prognosen und -konzepte
Mit Hilfe der von GEWOS erstellten Wohnungsmarktanalysen und -prognosen werden die aktuellen und zukünftigen Wohnbedarfe für die Kommunen ermittelt sowie Risiken, aber auch konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Wohnungsmarktkonzepte bilden eine fundierte Grundlage für die Entscheidungen der politischen Gremien und sind zugleich Arbeitsgrundlage für die Verwaltung. Darüber hinaus sind sie in der Regel die Voraussetzung für die Förderfähigkeit weiterführender Umsetzungsmaßnahmen (u. a. Inanspruchnahme von Mitteln aus der sozialen Wohnraumförderung).
Mehr zu unseren Prognosen
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Wohnungsmarktmonitorings
GEWOS konzipiert fortschreibbare Wohnungsmarktmonitorings für Kreise, Städte und Gemeinden, die diese in die Lage versetzen, Veränderungen und Trends schnell zu erkennen und mit zielgerichteten, wohnungspolitischen Maßnahmen darauf zu reagieren. Die Monitorings sind so konzipiert, dass regelmäßige Aktualisierungen durch die Auftraggeber erfolgen können. Auf Wunsch übernehmen wir auch gern diese Aufgabe und entlasten damit die kommunalen Personalressourcen.
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Zielgruppenanalysen
Mittels einer Haushaltsprognose wird die zukünftige Nachfrage nach Wohnraum berechnet und aufbauend darauf einzelne Teilbereiche vertiefend betrachtet. So werden zu bestimmten Zielgruppen, wie etwa Single-, Paar-, Senioren- und Familienhaushalten sowie Haushalte mit geringem Einkommen, konkrete Bedarfe abgeleitet. Über die Haushaltsgrößen und das Einkommen bzw. die Kaufkraft lassen sich zudem Bedarfe in bestimmten Segmenten wie etwa Ein- und Mehrfamilienhäuser, Miet- und Eigentumsmarkt und bezahlbares Wohnen abschätzen.
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Flächenpotenzialanalysen & -bewertungen
GEWOS untersucht ausgewählte Potenzialflächen für den Wohnungsneubau, um abzuschätzen, für welche Art von Wohnungsneubau und welche Zielgruppen diese Flächen besonders geeignet wären. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer Begehung, bei der die jeweilige Fläche anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs bewertet wird. Im Ergebnis wird für die Fläche eine Empfehlung hinsichtlich realisierbarer Wohnformen und Zielgruppen gegeben und deren Entwicklungschancen, -prioritäten und -hemmnisse aufgezeigt.
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Standort- und Marktgutachten sowie Machbarkeitsstudien
Investitionsentscheidungen im Wohnungsbau und der Daseinsvorsorge bedürfen einer fundierten Grundlage, um am Markt langfristig bestehen zu können. Standort- und Marktanalysen sind ein geeignetes Instrument, um Chancen und Risiken aufzuzeigen und Orientierung bei der Ausrichtung der geplanten Investition zu geben. Auf Basis einer solchen Analyse können Gremienentscheidungen sachgerecht vorbereitet und die Finanzierungsbereitschaft gefördert werden.
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Mystery-Shopping zur Qualitätsverbesserung
Testkundenverfahren sind auch in Zeiten starker Wohnungsnachfrage eine wichtige Grundlage für die kontinuierliche Qualitätssicherung von Vermietungs- und Vertriebsorganisationen. Die Anforderungen an diese Untersuchungen gehen in den Bereichen Wohnungsvermietung und -vertrieb weit über normale Konsumententestverfahren hinaus. Im Rahmen eines Vermietungstests werden sämtliche Kontaktwege, welche die Interessenten derzeit nutzen (Anrufe, Online-Kontakte, Besuche der Geschäftsstellen und Wohnungsbesichtigungen), mit Hilfe von Testkunden überprüft. Eine Analyse der Testkontakte soll Stärken und Potenziale im Vermietungsprozess aufzeigen. Auf Basis der Ergebnisse werden Maßnahmen abgeleitet, die dazu beitragen, den Service effizienter und kundenfreundlicher zu gestalten.
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Wertschöpfungsberichte
Entgegen ihres teils negativen Images, leisten Wohnungsunternehmen oftmals weit mehr, als von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Sie können etwa zur Schaffung klima- und bedarfsgerechten Wohnraums beitragen, Arbeitsplätze sichern oder sich stabilisierend auf Wohnquartiere auswirken und leisten somit einen Beitrag zum Gemeinwohl. Diesen Beitrag legt GEWOS in einem Wertschöpfungsbericht dar. Der Bericht fungiert zudem als Kommunikationsmittel, um das Bild des jeweiligen Unternehmens nach außen zu tragen.
Zukunft des urbanen Wohnens
Referenzen
Wohnraumbedarfsbericht
Berlin
Themen
Wohnraumbedarfsbericht
Der Wohnraumbedarfsbericht für Berlin wurde in den Monaten September 2018 bis März 2019 von GEWOS in enger Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen erstellt. Die Studie fasst die Entwicklungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt zusammen und beleuchtet ferner die Versorgung von benachteiligten Personengruppen mit Wohnraum. Dazu zählen Haushalte mit niedrigem Einkommen, Alleinerziehende mit Kindern und Personen mit spezifischem Wohnbedarf wie beispielsweise Wohnungslose, Studierende sowie von Gewalt betroffene Frauen und Kinder.
Kennzahlen
Auftraggeber
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen des Landes Berlin
Zeitraum
2018-2019
Leistungen
- Analyse der Entwicklungen am Berliner Wohnungsmarkt (Nachfrage, Angebot, Miet- und Kaufpreise)
- Untersuchung der sozialen Wohnraumversorgung sowie Abschätzung von Bedarfen an angemessenen bzw. leistbaren (bezahlbaren) Wohnungen für Transferleistungsempfangende
- Expertengespräche mit Fachabteilungen der Senatsverwaltung
- Darstellung des Wohnungsbedarfs und Versorgungslücken von Personengruppen mit besonderem Wohnbedarfen (u.a. Wohnungslose, Geflüchtete, Nachfrager nach barrierefreiem Wohnraum, Studierende, Demenzerkrankte, Menschen mit Behinderung)
- Prognose zukünftiger Bedarfe
Wohnungsmarkt-analyse und Wohnungsbedarfs-prognose
Stadt und Region Freiburg
Themen
Wohnungsmarkt-analyse und Wohnungsbedarfs-prognose
Die Stadt Freiburg gehört zu den beliebtesten Arbeits-, Studien- und Wohnorten in Deutschland. Seit Langem wächst die Stadt vorwiegend aufgrund von Wanderungsgewinnen. Damit geht eine verstärkte Anspannung des Wohnungsmarktes einher. Die Wohnraumversorgung wird dadurch nicht nur für Haushalte mit niedrigen, sondern auch für Haushalte mit mittleren Einkommen zunehmend schwieriger. Ausweichbewegungen der Wohnungssuchenden in die Städte und Gemeinden in der Region und dabei insbesondere in die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen sind die Folge. Vor diesem Hintergrund wurde GEWOS mit einem interkommunalen Gutachten beauftragt. Ein wichtiges Ziel des Gutachtens war dabei die Ermittlung der zukünftigen Wohnraumbedarfe anhand einer neuen Wohnraumbedarfsprognose für die Stadt Freiburg sowie die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen.
Kennzahlen
Auftraggeber
Stadt Freiburg
Zeitraum
2020-2022
Leistungen
- Analyse der Rahmenbedingungen, des Wohnungsangebotes, der Zielgruppen sowie der Preisentwicklung in Stadt (kleinräumig) und Region (kommunale Ebene)
- Definition, Analyse und Bilanzierung des preisgünstigen Wohnraums für die Stadt Freiburg
- Recherche und Aufbereitung aktueller Neubauprojekte in Freiburg und Umland
- Expertengespräche mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Umlandkreise und -kommunen und relevanten Wohnungsmarktakteuren
- Schriftliche Befragung der Kommunen und Wohnungsmarktakteuren
- Neubaubedarfsprognose für die Stadt Freiburg in zwei Szenarien
- Bevölkerungs-, Haushalts- und Wohnungsmarktprognose für Kommunen, Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverbände in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen
- Darstellung von Nachholbedarf, Ersatzbedarf und Zusatzbedarf bis 2040
- Ableitung der Flächenbedarfe
- Handlungsempfehlungen für die Stadt und Region Freiburg
- Erstellung eines Wohnungsmarkt-Monitorings für die Region Freiburg